23 | ExTra – Exchange Traditions Musikwelten in Hamburg

Einblicke in die Musikkulturen Geflüchteter
1/2-tägiger Workshop

Samstag, 17. Juni 2017

Lehrkräfte in der Flüchtlingsarbeit, interessierte MusikerInnen
und PädagogInnen, TherapeutInnen und alle, die für ihre Arbeit
mehr über diese Musikkulturen erfahren möchten.

Ulrike Herzog


Klicken Sie auf Anmeldung, um zum Anmeldeformular zu gelangen

Staatliche Jugendmusikschule
Blauer Saal, Haus Blau, 1. EtageMittelweg 42
20148 Hamburg

Anfahrt-Ansicht unter: www.maps.google.de (externer Link)

30,- Euro

min. 20

Sa., 17.06.2017, 12.00 – 16.00 Uhr

Staatliche Jugendmusikschule
Mittelweg 42, 20148 Hamburg
Tel.: 040 / 42801 4170

17. Mai 2017

 




Der Kurs beinhaltet einen ethnomusikalischen Vortrag mit
Instrumentenvorstellung, es folgen Erläuterungen musikalischer
Konzeptewie Makam, Improvisation, Stückaufbau und Notation
mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Workshop-Arbeit
findet in Form von „Klangsprechstunden“ statt, es werden
Tandems von Referenten und geflüchteten Musikern gebildet,
um so die interkulturelle Übersetzung und Vermittlung zwischen
eigenen und fremden Musiktraditionen zu erleichtern. Einzelne
Instrumente werden vorgestellt, erklärt und können auch aus-
probiert werden. Den Abschluss bilden zwei gemeinsame Stücke:
„Heimatklänge“ der beteiligten MusikerInnen und „Zu zweit an
einem Instrument“ der Teilnehmer.
Die Namen aller Referenten und Musiker und die Auswahl
der Instrumente finden Sie im folgenden Abschnitt unter „Ablauf“.

12:00 - 12:45h

Begrüßung und Rückblick auf die bisher geleistete Flüchtlingsarbeit

musikalische Einstimmung (Yahya Issa, Malte Stück)

ethnomusikalische Einführung in die Thematik (Ulrike Herzog)

Erläuterungen musikalischer Konzepte wie Makam, Improvisation,

Stückaufbau und Notation mit der anschließenden Möglichkeit,Fragen zu stellen.

Vorstellung von Instrumenten:

 

  • arabische Oud, türkische Oud
  • türkische Saz und Bağlama
  • Tombak, Darbuka, Rahmentrommel
  • Rebab, (Kniegeige türkisch)
  • Ney-Flöte (türkisch, persisch)
  • Kanun (arabisch, türkisch)
  • Harmonium (afgh.)

 

Die Workshop-Arbeit findet in Form von „Klangsprechstunden“ statt, wobei dafür
ca. 3 Tandems mit Referenten und Musikern gebildet werden, um so die interkulturelle
Übersetzung und Vermittlung zwischen eigenen und fremden Musiktraditionen zu
erleichtern.

 

Weitere Musiker werden einzelne Instrumente vorstellen und erklären.

Die Instrumente können ausprobiert werden.

12:45 - 16:00h

12:45 - 14:00h: Workshop 1:

Klangsprechstunde 1: arabische Oud

Klangsprechstunde 2: türkische Saz / Bağlama

Klangsprechstunde 3: arabisch-türkische Percussion

 

14:00 - 14:15h: Kaffee/Tee Pause

 

14:15 - 15:30h: Workshop 2:

Klangsprechstunde 1: arabische Oud 

Klangsprechstunde 2: türkische Saz / Bağlama 

Klangsprechstunde 3: arabisch-türkische Percussion

 

Abschluss:

Ein gemeinsames Stück „Heimatklänge“ der beteiligten
MusikerInnen und ein gemeinsames Stück der
Teilnehmer, „zu zweit an einem Instrument“.

 

15:30 - 16:00h: gemeinsamer Abschluss mit Musik

feeback / Wünsche

Danksagung

Die Musiker*innen:

Yahya Issa (Syrien) 
arabische Oud

 

Karin Holzwarth (Deutschland)    
türkische Oud, Rebab, Neyflöte

 

Malte Stück (Deutschland/Türkei)
türkische Langhalslauten Saz, Bağlama

 

N.N.         
Dabuka, Rahmentrommel, Riq

 

Ulrike Herzog (Deutschland)     
Percussion, Neyflöte

Ulrike Herzog, Percussionistin, Ethnologin, Musikwissen-
schaftlerin Sie betreibt seit vielen Jahren Feldforschungen zu
verschiedenen Musikkulturen (Cuba, Benin, Korea, Türkei), ist
Lehrauftragte an der HfMT Hamburg und der Uni Hamburg
und seit 2011 in der Entwicklungszusammenarbeit für Musik-
schulprojekte in Krisengebieten (Haiti, México, Madagaskar)
tätig. Sie unterrichtet Percussion an der JMS und im JeKi-Programm,
arbeitet seit 2015 im „Pilotprojekt Musik mit unbegleiteten
minderjährigen Flüchtlingen“ in Kooperation mit Erstver-
sorgungseinrichtungen und war als Flüchtlingsbeauftragte der
JMS tätig.


Ihre verbindliche Anmeldung zum Kurs
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in Hamburg

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